Combining
Viennese Elegance
and Swiss Precision

Once upon a time, Suchy was the most important reference for watch aficionados of the Austro-Hungarian monarchy and the intellectual elite of Fin de Siécle Vienna. Now the long legacy of Carl Suchy & Söhne is brought back into the present.

Did Sigmund Freud look at his Suchy pocket watch when he wanted to know how much longer he would have to listen to his patient’s childhood memories? Did Gustav Klimt’s work inspire the beauty and perfection of Suchy clocks? Did the Suchys, after having closed their shop for the night, join the Viennese coffeehouse literati to enter into philosophical discussions?

Fact is, Carl Suchy & Söhne lived in exceptional times of industrial innovation and artistic creation.

We too strive for mindful decoration that fulfills a functional and emotional role. “Waltz No 1” follows an elegant and minimalistic design aesthetic with an emotional twist, a love for seamlessly combining sophisticated materials and a passion for the latest technology.

Carl Suchy & Söhne schaut zurück …

1796

wird Carl Suchy in Prags Altstadt geboren.

bis 1812

Lehre bei dem bekannten deutschen Uhrmacher Franz Lehner.

1812–1819

Wanderjahre in Deutschland
und in der Schweiz.

1821

Carl Suchy heiratet die Pragerin Josephine Kroupa. Gemeinsam haben sie vier Söhne: Carl, Hans, Johann Anton und Emanuel.

1822

Mit 26 Jahren eröffnet Suchy sein Uhrengeschäft in der Obstgasse, Ecke Wenzelsplatz in Prag. Seine technisch raffinierten Pendeluhren, Stockuhren und Standuhren bringen ihm raschen Erfolg.

1827

Der erste Sohn, Carl Suchy junior, wird geboren.

1830

Der zweite Sohn Johann Anton wird geboren. Ebenfalls geboren wird Franz Joseph I., der zukünftige Kaiser von Österreich.

1832

Bei dem jährlichen Besuch auf der Leipziger Messe
wird Suchy regelmäßig ausgezeichnet: Seine Uhren gelten als den damals marktdominierenden englischen und Schweizer Fabrikaten mindestens ebenbürtig. Geburt des
dritten Sohnes Anton
Gottfried.

1835

Anlässlich der Krönung von Kaiser Ferdinand I. stattet Suchy die Prager Hofburg mit Uhren aus.

1838

Suchy erweitert sein Geschäft: Inzwischen beschäftigt er über 35 Gehilfen. Er ist einer der ersten Uhrmacher, die international agieren.

1841

Der jüngste Sohn, Emanuel Suchy, wird geboren. 1841 ist ebenfalls das Geburtsjahr des bedeutenden österreichischen Architekten und Stadtplaners Otto Wagner.

1844

Carl Suchy und Söhne wird als erster und lange einziger Uhrmacher zum k. u. k. Hoflieferanten ernannt, da seine „Erzeugnisse in Beziehung auf Eleganz und Vollkommenheit den höchsten Anforderungen entsprechen“.

1845

Carl und Hans schließen die Uhrmacherlehre bei dem berühmten böhmischen Uhrmacher Josef Kosek ab und lernen während ihrer Wanderjahre in der Schweiz bei den besten Uhrmachern.

1848

Franz Joseph wird zum Kaiser von Österreich gekrönt.

 

1849

Mit dem Eintritt der Söhne ins väterliche Geschäft und dessen Umbenennung in „Carl Suchy & Söhne“ beginnt der Aufstieg der Firma zur bedeutendsten Uhrenfabrik der Donaumonarchie.

1853

Carl Suchy junior gründet eine Taschenuhrfabrik im Schweizer Uhrendorf La Chaux-de-Fonds. Sie beliefert das väterliche Geschäft und exportiert bald bis nach England.

1855–1873

Die Familie stellt ihre Pendeluhren auf den Weltausstellungen in Paris, London und Wien aus. Von der Presse werden sie stets als die besten österreichischen Erzeugnisse gelobt.

1858

Der österreichische Herrenmodeausstatter Knize wird gegründet.

 

1862

Künstler Gustav Klimt und Schriftsteller Arthur Schnitzler werden geboren – beide haben später großen Einfluss auf das Kulturleben Wiens um 1900.

1863

Suchys zweiter Sohn Hans gründet eine Zweigniederlassung an der Rotenturmstraße 6 in Wien. Der dritte Sohn, Johann Anton leitet das Prager Geschäft. Auch ihm wird der k.u.k. Hoflieferantentitel verliehen.

1865

Die Wiener Ringstraße wird eröffnet. Erstmals verbindet eine Pferdestraßenbahn das Schottentor mit dem Vorort Hernals.

 

1866

Der Teppichhersteller Eduard Haas baut Wiens erstes Kaufhaus in unmittelbarer Nähe von Carl Suchy & Söhnes Geschäft.

1866

Carl Suchy senior verstirbt im stolzen Alter von 70 Jahren. Nach dessen Tod übernimmt der jüngste Sohn das Prager Geschäft.

1867

Uraufführung des Walzers „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß Sohn.

 

1870

Die bedeutenden Architekten und Designer Adolf Loos und Josef Hoffmann werden geboren.

1872

Emanuel Suchy gründet die Prager Freiwillige Feuerwehr („Freiwillige Rettungskorps“), deren Vorstand
er viele Jahre bleibt.

 

1879

Anlässlich der silbernen Hochzeit von Kaiser Franz Joseph I. und Elisabeth nimmt Carl Suchy junior am Makart-Festzug auf der neugebauten Ringstraße  teil. Er kleidet sich stolz als ein dem „Gewerbe der Drechsler, der Zimmermeister und Uhrmacher“ angehöriger Gewerbetreibender des 16. Jahrhunderts.

 

1886

Sigmund Freud öffnet seine Praxis in Wien und entwickelt die Methode der Psychoanalyse.

 

1891

Die Wiener Kaffeehausliteratur mit ihren zahlreichen Diskussionen von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen in den Wiener Cafés prägt die literarische Bewegung in und um Wien. Einige der bekanntesten Mitglieder sind Peter Altenberg, Arthur Schnitzler, Hugo von Hoffmannsthal und Stefan Zweig.

 

1894

Für sein großes Engagement beim Rettungskorps wird Emanuel Suchy mit dem Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens ausgezeichnet.

1895

Otto Wagner, einer der einflussreichsten Architekten seiner Zeit verkündet das Ende des Historismus – Jugendstil kommt auf. Im Rahmen der Moderne blühen Philosophie, Literatur, Musik, Kunst, Design und Architektur.

1898

Hans Suchy stirbt. Nach seinem Tod übernimmt Witwe Therese das Geschäft in der Rotenturmstraße 6. Auch sie erhält den Titel des k.u k. Hoflieferanten.

 

1907

In Prag ist Adolph Cervinka der neue Inhaber von „Carl Suchy & Söhne“. Die Filiale zieht um, von der wenzelsplatznahen Obstgasse an die exklusive Adresse „Am Graben“ in Prag.

1918

Mit dem Ende der Donaumonarchie tritt Carl Suchy & Söhne in eine Schaffenspause.

 

Es ist wieder Zeit – für Carl Suchy & Söhne.